Facetten der Nachhaltigkeit Sustainability Posters

20Minuten.ch u. Basellandschaftliche Zeitung

Semestra.ch, von 08.03.2011

Facetten der Nachhaltigkeit

«Nachhaltigkeit» ist der Begriff des 21. Jahrhunderts. In unserer Gesellschaft ist er so oft präsent, dass viele nicht verstehen, was er überhaupt bedeutet. Um auf seinen tieferen Sinn aufmerksam zu machen, haben die Studenten des Masterstudiengangs Nachhaltige Entwicklung in Basel eine Ausstellung organisiert.

von Claudia Piwecki

Nachhaltigkeit an der Uni

Gezeigt werden Plakate internationaler Kampagnen, die von Nordamerika bis Afrika reichen. Innerhalb einer Werkstatt haben sich seit eineinhalb Jahren etwa 20 Studenten mit dem Thema «Nachhaltigkeit an der Uni» auseinandergesetzt. Sie wollten den Prozess der Nachhaltigkeit aufzeigen und Kevin Fox, Leiter der Ausstellung, kam auf die Idee mit der Ausstellung. «Was bedeutet Nachhaltigkeit für uns? Wie steht Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit unserem Alltagsleben?», waren die zentralen Fragen der Initiative. Eine Ausstellung zieht mehr Aufmerksamkeit mit sich und so begann die Suche nach Plakaten. Sie wollten vor allem schöne Bilder haben, die ins Auge stechen, denn in unserem schnelllebigen Alltag reicht es oft nicht für mehr. Vor allem junge Leute sollten angesprochen werden. Um die Rechte zu erhalten, kontaktierten die Studenten zuerst Organisationen wie Greenpeace und WWF oder entsprechende Werbeagenturen. Dann wurden kurze Texte mit allgemeinen Informationen zu den Organisationen und eine thematische Erklärung zu jedem Bild entworfen. Nach viel Arbeit hatten sie um die 90 Plakate aus fünf Kontinenten beisammen. Werbebilder aus Europa und Nordamerika, aber auch aus Brasilien, Afrika und Asien schmücken jetzt die Wände des Kollegienhauses und andere Standorte der Universität Basel.

Jeder trägt dazu bei

«Wir können mit unserem Verhalten im Alltag die globale Nachhaltigkeit direkt beeinflussen», sagt Kevin Fox. Leider seien sich das viele nicht bewusst und machen sich wenig Gedanken darüber. Die Bilder sollen im Gedächtnis bleiben und zeigen, wieviele Facetten und Zusammenhänge zwischen Nachhaltigkeit und unserem Alltag bestehen.

Die Studierenden können auf viel positives Feedback zurückschauen. Bis zum 14. März sind die Plakate noch in Basel zu betrachten, danach werden sie weiterziehen, vielleicht an die Universität Bern oder durch die Unterstützung von oikos International nach St. Gallen. Damit würde auch die Grundidee der Ausstellung bestehen bleiben: Nachhaltigkeit an der Universität präsent werden zu lassen. Weitere Informationen findet man auf nachhaltigkeit.webs.com.


Artikel erschienen am 08.03.2011 um 10:50 Uhr

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